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Wasserwerk Andritz in Graz

Im Rahmen der Errichtung des von der Stadt Graz und der Graz AG gemeinsam projektierten „Kompetenzzentrums Wasser“ wurde parallel auf dem Betriebsgelände des Wasserwerks Andritz zwischen Februar und Juni 2009 eine Solaranlage zur Einspeisung ins Grazer Fernwärmenetz sowie zur Heizungsunterstützung für die benachbarten Bürogebäude errichtet.

WW Andritz
Das gesamte Kollektorfeld mit einer Kollektorfläche von 3.855,1 m² ist auf dem Betriebsgelände des Wasserwerks Andritz als Freiaufständerung installiert. Bei Erreichung der notwendigen Einspeisetemperatur wird die Solarenergie in der Übergabestation direkt in das Grazer Fernwärmenetz eingespeist. Kann die notwendige Einspeisetemperatur nicht erreicht werden, ist das Temperaturniveau aber trotzdem nutzbar, so erfolgt die Beladung des Pufferspeichers. Der Pufferspeicher weist ein Volumen von rund 64,6 m³ auf und ist in einem Brunnenhaus abgesenkt aufgestellt. Aus dem Pufferspeicher erfolgt die Heizungsunterstützung für die Betriebs- und Bürogebäude des Wasserwerks.

Durch das beschriebene Lastmanagement werden auftretende Lastspitzen des Fernwärmeanschlusses reduziert. Zur Nutzung niedriger Temperaturniveaus in der Übergangszeit und im Winter ist die Integration einer Wärmepumpe geplant. Betrieben wird die Anlage nach einem Contractingmodell in Kooperation mit der solar.nahwaerme.at Energiecontracting GmbH.

Quelle: www.solid.at

Fernheizwerk / AEVG in Graz

Mit nunmehr 4.960,5 m² Kollektorfläche wurde seit dem Baubeginn 2006 auf dem Betriebsgelände der Abfall Entsorgungs- und Verwertungs GmbH (AEVG) und dem angrenzenden Fernheizkraftwerk Graz-Süd die größte Solaranlage Mitteleuropas realisiert.

 

Sämtliche Kollektorflächen wurden auf vier separaten Industriedachflächen installiert. Diese Tatsache, sowie die notwendige Montage in mehreren Bauabschnitten, war eine besondere Herausforderung für die Planung und Montage. Die Planungen zur Erweiterung der Anlage um eine weitere Dachfläche im Bereich AEVG sowie mehrerer Flächen auf dem Fernheizkraftwerk sind bereits weit voran geschritten.


Die gesamte gewonnene solare Energie wird in einer Sammelleitung (teils erdverlegt, teils frei verlegt) zur Technikzentrale transportiert. Diese beinhaltet alle notwendigen Komponenten wie Pumpengruppen, Wärmetauscher sowie Ausdehnungs- und Sicherheitsarmaturen und ist in einem Technikcontainer auf dem Gelände des Fernheizwerks untergebracht. Nach Übertragung der Energie durch Plattenwärmetauscher wird sie zunächst in das Kraftwerk der Steirischen Gas-Wärme GmbH und danach in weiterer Folge in das Fernwärmenetz von Graz eingespeist. Um höchste Wirkungsgrade zu erreichen wurden speziell für Hochtemperatur-Anwendungen konzipierte HT-Kollektoren verwendet.

Quelle: www.solid.at

UPC Arena Graz

Mit der Errichtung der im Jahr 2002 größten Solaranlage Österreichs auf der UPC-Arena in Graz wurde einerseits ein Pilotprojekt für die Einspeisung von Solarenergie in Fernwärmenetze geschaffen, andererseits wurde ein deutliches Zeichen der umweltpolitischen Stoßrichtung der Stadt Graz gesetzt. Die Anlage stellte Europas Premiere für solare Fernwärmeeinspeisung dar.



Sämtliche Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 1.407 m² sind auf dem Dach der Skatinghalle der UPC-Arena montiert. Die Übergabe der Energie zwischen Solarkreis und Fernwärmekreis erfolgt durch eine Übergabestation im Technikraum der UPC-Arena.

Betrieben wird die Anlage nach einem Contractingmodell in Kooperation mit nahwaerme.at Energiecontracting GmbH.

Quelle: www.solid.at

Fernwärmeheizwerk Lienz

Das Fernwärmeheizwerk in Lienz in Ostirol versort mit zwei Biomassekessel und einer 630 m² großen Solaranlage 900 Haushalte in der Gemeinde Lienz.

 

Die Solaranlage wurde 2001 in Betrieb genommen und speist die Wärme direkt in das Fernwärmenetz ein.

Mit der Solarnanlage wurden die Preise "Energieprofi 2001", "Umweltschutzpreis Land Tirol 2002", "Energy Globe 2002" und "Schönste Solaranlage Österreichs 2003" erziehlt.

Quelle: www.solid.at