|TEMPO

TEMPO

2019-08-05T13:40:08+02:00

TEMPO

Temperature Optimisation for Low Temperature District Heating across Europe

Lightbox schließen

Projektthema

  • Energieversorgung
  • Nah- und Fernwärme
  • Energieeffizienz
  • Energiekonzepte
  • Geothermie
  • Speicher
  • Gebäude
  • Markt & Politik

Aufgabe

  • Beratung
  • Technologietransfer
  • Wissenstransfer
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Pilotprojekte

Förderung

  • Öffentliche Hand

Projektdauer

10/2017 – 09/2021 (4 Jahre)

Gesamtbudget

5,0 Mio. EUR

Projektbeschreibung

Das TEMPO-Projekt entwickelt technische Innovationen für Niedertemperatur-Fernwärmenetze. Durch die Verringerung der Temperaturen in den Fernwärmesystemen werden Wärmeverluste reduziert und  höhere Anteile an erneuerbaren Energien und Abwärme können zur Wärmeerzeugung eingebunden werden. Die Nutzung dieser Wärmequellen ist entscheidend für die Umwandlung bestehender und den Bau neuer nachhaltiger Fernwärmesysteme.

Auftraggeber

EU Horizon 2020

Partner

  • VITO – Vlaamse Instelling voor Technologisch Onderzoek N.V. (BE) (Koordinator)
  • Steinbeis Forschungsinstitut Solites (DE)
  • NODA – NODAIS AB (SE)
  • AIT – Austrian Institute of Technology GmbH (AT)
  • Thermaflex International Holding B.V. (NL)
  • OCHSNER Process Energy Systems GmbH (AT)
  • Vattenfall Europe Wärme AG (DE)
  • ENERPIPE GmbH (DE)
  • A2A CALORE & SERVIZI SRL (IT)
  • HOGSKOLAN I HALMSTAD (SE)
  • EUROHEAT & POWER (BE)

Ziel

Sechs technologische Innovationen, die zur Minimierung der Temperatur in Fernwärmenetzen beitragen und eine kosteneffiziente Implementierung von Niedertemperaturnetzen ermöglichen, werden in TEMPO zur Marktreife entwickelt:

  • Überwachungs-IKT-Plattform
  • Visualisierungstools
  • Intelligenter DHC-Controller
  • Innovatives Rohrleitungssystem
  • Optimierung von Gebäudeinstallationen
  • Dezentrale Pufferspeicher

Jede der Innovationen kann die meisten Fernwärmenetze individuell aufwerten. Die Hauptstärke dieses Projekts liegt jedoch in der Kombination der einzelnen Technologien zu Lösungspaketen für spezielle Anwendungsbereiche. Drei Lösungspakete sind auf drei verschiedene Anwendungsbereiche zugeschnitten, die in ausgewählten repräsentativen Demonstrationsvorhaben getestet werden:

  • Neue städtische Niedertemperatur-Fernwärmenetze
  • Neue ländliche Niedertemperatur-Fernwärmenetze
  • Bestehende Hochtemperatur-Fernwärmenetze

Umsetzung

Das Projekt umfasst folgende Arbeitspunkte:

  • Entwicklung der Innovationen und deren Integration in Lösungspakete
  • Vattenfall Demonstrator
  • Enerpipe Demonstrator
  • A2A Demonstrator
  • Evaluation und Knowhow-Transfer
  • Replikations- und Geschäftsmodelle
  • Ergebnisverbreitung und Kommunikation
  • Projektmanagement

Solites ist verantwortlich für den Vattenfall Demonstrator und für die individuellen Monitoringkonzepte aller drei Demonstratoren. Dadurch soll eine vergleichbare Bewertung ermöglicht werden. In einer Simulationsstudie für den Enerpipe Demonstrator wird Solites außerdem das ökologische und ökonomische Potenzial des dezentralen Pufferspeicherkonzepts in kleinen DHC-Systemen untersuchen.

Ergebnisse

Das Projekt TEMPO erstellt Lösungspakete für drei repräsentative Fernwärmenetze, die dort zur Minimierung der Temperatur in Fernwärmenetzen beitragen und eine kosteneffiziente Realisierung von Niedertemperaturnetzen ermöglichen.

Das Monitoring der Demonstrationsvorhaben, die die technologischen Innovationen umsetzen, bildet dann die Grundlage für einen Verbreitungs- und Kommunikationsplan, der die Übertragung dieser Optimierungen auf andere Fernwärmenetze zeigt.

Die einzelnen Berichte zu den Optimierungen und den Ergebnissen werden direkt nach der Fertigstellung auf der Projekt-Webseite verfügbar sein (auf Englisch).

Downloads und Links
www.tempo-dhc.eu

Kontakt
Thomas Schmidt
schmidt@solites.de

Dieses Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der europäischen Union unter dem Förderkennzeichen 768936 gefördert.

Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Website liegt bei den Autoren. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Fördermittelgeber wieder. Weder die Autoren noch die Fördermittelgeber übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

X