Solarwärme von Blüh- und Bienenwiesen

2020-08-10T16:14:45+02:00Aug 10th, 2020|

Natur- und Artenschutz kann bei der Planung von Solarthermie-Freiflächenanlagen ein wesentlicher Aspekt sein.

Ähnlich wie bei der Photovoltaik können auch von solarthermischen Freiflächenanlagen Flora und Fauna stark profitieren. Darauf weist eine neue Broschüre des Projekts Solnet 4.0 hin, in dem das Steinbeis Forschungsinstitut Solites, der Fernwärmeverband AGFW, das Hamburg Institut und die Zeitschrift Energiekommune zusammenarbeiten.

Sofern bei Planung und Betrieb solarthermischer Freiflächenanlagen einige einfache Grundsätze beachtet werden, können die Flächen neben der Energiegewinnung zugleich als hochwertige Habitate im Sinne des Naturschutzes dienen. Positive Effekte ergeben sich schon deshalb, weil die Flächen zum Zwecke der Energiegewinnung über sehr lange Zeiträume zum Beispiel intensiver Landwirtschaft oder sonstiger Nutzung entzogen werden. Häufig lassen sich auf derselben Fläche, auf der Energie gewonnen wird, Ausgleichsmaßnahmen für den technischen Eingriff in das Landschaftsbild erzielen, den eine solche technische Anlage unweigerlich darstellt. Über die reine Ausgleichsregelung hinaus, die das Genehmigungsrecht vorsieht, kann mit gezielten Maßnahmen neben sauberer Energie auch ein ökologischer Mehrwert in Form einer enormen Artenvielfalt erzielt werden.

Aus ökonomischer Sicht helfen den Betreibern dabei Ökopunkte oder perspektivisch auch Zertifizierungssysteme, wie sie derzeit mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für den Photovoltaikbereich entwickelt werden.

Solarthermieanlagen in Fernwärmenetzen werden in den kommenden Jahren in Deutschland eine zunehmende Rolle für die Energiewende auf kommunaler Ebene spielen. Bislang tragen sie mit einer Leistung von rund 70 Megawatt zur Wärmeversorgung in Deutschland bei. Freiflächenanlagen sind dabei die wirtschaftlich attraktivste Form, große Mengen Solarenergie für die Wärmenetze zur Verfügung zu stellen. Zugleich liegt die Solarthermie mit einem Energieertrag von rund 2000 Megawattstunden Wärme pro Hektar Landfläche in punkto Flächeneffizienz mit Abstand an der Spitze der erneuerbaren Energien. Neben landwirtschaftlich genutzten Flächen kommen für die Solarthermie auch Konversionsflächen wie ehemalige Deponien in Frage. Auch die bislang größte deutsche Solarthermieanlage in Ludwigsburg/Kornwestheim ist auf einer solchen Deponiefläche errichtet worden.

„Die Flächensuche ist für die verstärkte Solarthermie-Nutzung eine wesentliche Herausforderung. Wenn der Naturschutz bei der Planung von vornherein adressiert wird, kann sich dies doppelt lohnen: für den Klimaschutz und die Artenvielfalt, deren Bedeutung für eine nachhaltige Zukunft noch zu oft unterschätzt wird”, sagt Matthias Sandrock vom Hamburg Institut.

Das Infoblatt Solare Wärmenetze Nr. 6, „Solarthermieanlage als Biotop” steht in der Solnet 4.0-Wissensdatenbank unter www.solare-waermenetze.de zum kostenlosen Download bereit.

Foto: Solites
Text: Guido Bröer

Absage des 4. Forum Solare Wärmenetze

2020-03-18T09:16:25+01:00Mar 5th, 2020|

Absage des 4. Forum Solare Wärmenetze

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich der Covid-19-Pandemie und der sicher erforderlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens müssen wir unser für Ende Mai geplantes Forum Solare Wärmenetze leider absagen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und werden uns bemühen, Ihnen alternative Informationsangebote anzubieten sobald dies wieder möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Starkes Wachstum bei solarer Fernwärme im Jahr 2019

2020-03-05T16:37:30+01:00Feb 20th, 2020|

Vor allem Stadtwerke haben 2019 in Deutschland große thermische Solarkollektorfelder installiert. Die neuen Anlagen zum Einsatz in Fernwärmenetzen kommen auf eine Gesamtfläche von rund 35.000 Quadratmeter. Damit wuchs deren Leistung um etwa 50 Prozent.

Insgesamt stehen nach Angaben des Steinbeis Forschungsinstituts Solites aus Stuttgart rund 70 Megawatt thermischer Solarleistung in Deutschland für die Fernwärme bereit. Bei einigen dieser Solarwärmeanlagen ist zwar die Inbetriebnahme erst für die kommenden Monate vorgesehen. Allerdings haben sie die Kollektorfelder bereits 2019 fertig installiert und somit das Wachstum bei solarer Fernwärme vorbereitet.

So wollen die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim im Laufe des ersten Quartals erstmals solare Fernwärme ins Netz einspeisen. Sie verfügen zurzeit mit 14.800 Quadratmetern über die größte Solarthermieanlage Deutschlands. Und in Bernburg fehlt zu den im Dezember aufgestellten Kollektoren nur noch der Wärmespeicher. Ihn wollen die Stadtwerke schon im Frühjahr fertigstellen.

„Im Jahr 2019 waren es vor allem Stadtwerke in Ballungsräumen, die die Solarthermie für sich entdeckt haben“, bilanziert Thomas Pauschinger, Mitglied der Solites-Geschäftsleitung. Dass in diesem Segment der bestehenden Wärmenetze die Solarthermie für etablierte Versorger inzwischen eine wirtschaftlich interessante Alternative ist, hält der Wissenschaftler für eine bemerkenswerte Entwicklung. Er führt dies auf erfolgreiche Referenzanlagen und viele gute Argumente zurück. Sie sprächen aus Sicht der Versorger für die Solarthermie als Mittel zur Dekarbonisierung ihrer Netze. Das trage somit zum Wachstum bei solarer Fernwärme bei.

Die Solarthermie im großen Maßstab ist technisch ausgereift. Die guten Betriebsergebnisse der ersten kommerziellen Anlagen haben sich inzwischen bei den Versorgern herumgesprochen. Der Nachteil erneuerbarer Energien von hohen Investition und entsprechendem Kapitaldienst gleichen staatliche Förderprogramme mittlerweile gut aus. Somit wiegt der Vorteil dauerhaft niedriger Betriebskosten umso stärker. Auch der beschlossene CO2-Preis trägt für große Solarthermieanlagen zu weiterhin wachsenden Marktaussichten bei.

Allerdings dürfe dabei der Status Quo der großen Solarthermie nicht überbewertet werden, stellt Pauschinger klar: „Der Anteil der Solarwärme am Fernwärmeumsatz ist heute noch vernachlässigbar gering. Wir gehen aber von einem Marktpotenzial von rund 20 Gigawatt aus und erwarten ein anhaltendes Marktwachstum in den kommenden Jahren.“

Quelle und Grafik: Solites
Foto: Guido Bröer

Potsdam setzt auf solare Fernwärme (Video-Interview)

2020-03-12T14:38:47+01:00Feb 12th, 2020|

Die Potsdamer Stadtwerke haben eine der größten Solarthermieanlagen Deutschlands in Betrieb genommen. Realisiert hat die Anlage für die solare Fernwärme in Potsdam der Solarthermiehersteller Ritter XL Solar. Die Anlage leistet einen wesentlichen Beitrag zum „Masterplan 100 % Klimaschutz bis 2050“ der Landeshauptstadt Potsdam. Ziel ist es dabei, die Treibhausgasemissionen in Potsdam für Fernwärme und Strom in 30 Jahren um 95 Prozent zu reduzieren.

Die CPC-Vakuumröhrenkollektoren von Ritter mit mehr als 5.000 Quadratmeter Bruttokollektorfläche sollen pro Jahr 2,3 Gigawattstunden solare Fernwärme für Potsdam erzeugen und dabei 488 Tonnen Kohlenstoffdioxid vermeiden.

Die hocheffiziente Großanlagentechnik ist auf eine Solarvorlauftemperatur von 88° C im Sommer und 108° C im Winter ausgelegt.

Text: solarserver.de
Video: Guido Bröer

Abwrackprämie für Ölheizungen schadet EE-Wärmenetzen

2020-03-09T15:03:02+01:00Feb 5th, 2020|

Bio- und Solarenergiedörfer schlagen Alarm. Die neue Abwrackprämie für Ölheizungen macht ihnen das Leben schwer. Denn der Anschluss eines Hauses an bestehende Fern- oder Nahwärmenetze wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nicht gefördert.

Offenbar hat die Bundesregierung mit ihrer Abwrackprämie für Ölheizungen bei Hausbesitzern einen Nerv getroffen. Energieberater und Installateure berichten von reger Nachfrage. Die Förderung soll Hausbesitzer zur Modernisierung ihrer Heizungsanlage und zum Umstieg auf erneuerbare Energien anregen. Doch bei der Neugestaltetung der zugleich stark angehobenen Förderung des BAFA hat das Bundeswirtschaftsministerium offenbar einen wichtigen Punkt übersehen. Die Förderung greift nicht, wenn der fossile Kessel durch den Anschluss an eine Fernwärmeleitung ersetzt wird, selbst wenn diese 100 Prozent erneuerbare Energie transportiert.

Das sei eine massive Benachteiligung ausgerechnet für eine der klimaschonendsten Formen der Wärmenutzung, meint Hans-Jochen Henkel, Genossenschaftsvorstand im hessischen Bioenergiedorf Oberrosphe. Er hat einen SOS-Notruf per E-Mail an seine Kollegen in allen 200 Energiedörfern Deutschlands geschickt. Gemeinsam wollen die Dörfler nun politisch mobil machen. Inzwischen werden sie dabei von mehreren Verbänden unterstützt.

Text und Foto: Guido Bröer
Dieser kurze Textauszug stammt aus einem Artikel des Infodienstes Solarthemen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier. Er steht auf dem Solarserver hinter einer Bezahlschranke, die aber durch ein kostenloses Testabo leicht zu überwinden ist.

Solarwärme für Städte – IEA-Broschüre und Infografiken

2020-04-27T10:43:19+02:00Jan 15th, 2020|

Solarwärme  verbessert die Versorgungssicherheit, hält die Heizkosten mindestens 20 Jahre lang stabil und verringert die Luftverschmutzung in Städten. Damit mehr Bürgermeister, Gemeinderäte und Stadtwerkeleiter sich mit dieser kosteneffizienten Lösung befassen, haben Forscher der IEA SHC Task 55 im November die Broschüre Solarwärme für Städte veröffentlicht.

Die SHC Task 55 der Internationalen Energie Agentur setzt sich für die Nutzung von solarthermischen Großanlagen in Fernwärme- und Fernkältesystemen ein.  Das von den Wissenschaftlern der IEA SHC Task 55 erarbeitete Informationsmaterial enthält 11 Infografiken, die solare Wärmenetze mit ihren Vorteilen und deren Marktwachstum veranschaulichen. Die Dateien, die auf Englisch, Deutsch und Französisch verfügbar sind, können im JPG- oder PDF-Format heruntergeladen und kostenlos in Veröffentlichungen verwendet werden.

“Die Märkte wachsen in Dänemark, Deutschland und China, und neue Märkte beginnen sich zu entwickeln, zum Beispiel in Frankreich, Italien, Polen und Spanien”, erklärte Sabine Putz, Vorsitzende der Task 55. “Mit dieser Broschüre wollen wir neue Investoren und lokale Entscheidungsträger ansprechen”. Die in ‘Solar Heat for Cities’ gezeigten Fallstudien erfolgreicher Projekte sind ein praktisches Zeugnis für den Nutzen der solaren Fernwärme für Kommunen. Zufriedene Investoren erklären, warum sie einen bestimmten Technologiemix, einschließlich Solarenergie, gewählt haben. Wesentliche Kriterien sind dabei ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern oder die Wärmepreise für ihre Kunden zu senken. Die Logik hinter diesem Ansatz ist: “Wenn es für sie funktioniert, könnte es auch für uns funktionieren.”

Die Broschüre stellt neun solare Wärmenetze vor, die in Österreich, China, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Lettland und Serbien realisiert wurden. Die obige Infografik ordnet die Länder nach ihrer Attraktivität für solare Wärmenetze ein. Die Attraktivität eines nationalen Marktes hängt im Wesentlichen von der technologischen Reife seines Fernwärmesektors ab.

Die Broschüre und die Infografiken wurden von den folgenden Task 55-Teilnehmern in Zusammenarbeit mit dem in Belgien ansässigen Europäischen Kupferinstitut gesponsert: Solites (Deutschland), Solareast Arcon-Sunmark Large-Scale Solar Systems Integration (China), Aalborg CSP (Dänemark), newHeat (Frankreich), Savosolar (Finnland) und Greenonetec (Österreich).

Mehr über die IEA SHC Task 55 finden Sie hier.

Quelle: www.solarthermalworld.org
Grafik: IEA SHC Task 55

Leitfaden für Freiflächensolaranlagen

2020-03-11T17:37:36+01:00Jan 9th, 2020|

Das baden-württembergische Umweltministerium hat einen „Handlungsleitfaden Freiflächensolaranlagen“ veröffentlicht.

Der Leitfaden richtet sich unter anderem an Kommunen, Behörden, Projektierer und Planer. Er behandelt sowohl Solarthermie als auch Photovoltaikanlagen und ist auch außerhalb Baden-Württembergs gut zu verwenden. Umweltminister Franz Untersteller sagt, solare Freiflächenanlagen seien nicht monofunktional: „Wenn hinter ihnen ein durchdachtes, ökologisches Gesamtkonzept steht, können sie Energie- und Klimaschutzziele mit den Anliegen des Naturschutzes verbinden.“

Der Leitfaden enthält neben Informationen zu Wirtschaftlichkeit, Planungsrecht und Bürgerbeteiligung insbesondere Hilfestellungen zur ökologischen Gestaltung von Freiflächensolaranlagen. Er zeigt anhand von Beispielen verschiedene Optionen auf, wie die Artenvielfalt bei der Errichtung solcher
Anlagen verbessert werden kann.

Den Leitfaden finden Sie hier.

Text: Guido Bröer

 

 

Hechingen plant 70 % Solarthermie mit Saisonalwärmespeicher

2020-03-12T14:39:31+01:00Jan 7th, 2020|

Die Stadtwerke Hechingen planen ein deutschlandweit einmaliges Wärmenetz für ein Neubaugebiet, das 70 Prozent seines jährlichen Wärmebedarfs aus einer Solarthermieanlage mit Saisonalspeicher beziehen soll.

Den Rest soll eine Wärmepumpe liefern, die dem Untergrund über ein Erdsondenfeld Energie entzieht. Nur für den Extremfall steht ein Gas-Spitzenlastkessel in Reserve, der rechnerisch an den drei kältesten Tagen eines Jahres gebraucht würde. 463 Wohneinheiten seien in dem neuen Wohngebiet „Killberg IV“ künftig zu versorgen, berichtet Reinhold Dieringer, Geschäftsführer der Stadtwerke, der eine Machbarkeitsstudie für das Wärmenetz in Auftrag gegeben hat.

„Die Idee dafür ist in einer Bürgerwerkstatt entstanden. Wir haben dort den Auftrag erhalten, eine Wärmeversorgung möglichst CO2-frei und zu günstigen Kosten zu entwickeln“, sagt Dieringer. „Das System mit der 7000 Quadratmeter großen Solarthermieanlage und einem 18.000 Kubikmeter großen saisonalen Wärmespeicher hat sich dann in der Machbarkeitsstudie als die wirtschaftlichste Lösung herausgestellt.“

Mit einem zu erwartenden, stabilen Wärmepreis für Endkunden von 15,7 Cent pro Kilowattstunde (Mischpreis aus Grund- und Arbeitspreis inkl. MwSt.) überzeugte das Konzept auch den Gemeinderat. Gefördert wird diese Voruntersuchung zu 50 Prozent aus dem Programm „Wärmenetze 4.0“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Bemerkenswert findet die Ergebnisse auch Dirk Mangold, Leiter des Steinbeis-Forschungsinstituts Solites, das die Machbarkeitsstudie gemeinsam mit der auf Erdwärmeanlagen spezialisierten Tewag GmbH erstellt. „Dass ein so hoher solarer Deckungsanteil von 70 Prozent sich tatsächlich bei streng ökonomischer Betrachtungsweise als die günstigste Lösung erweist, hat uns selbst ein wenig überrascht“, gesteht Mangold. Dies liege einerseits daran, dass ein Netz für solch ein Neubaugebiet mit einer niedrigen Vorlauftemperatur von maximal 70 Grad auskomme. Zum anderen habe das Votum der Bürgerschaft die Optionen eingeschränkt, so Mangold: „Die Aufgabe hieß: CO2-neutral und möglichst auch ohne Holz“.

Wenn die Hechinger Stadtwerke das Projekt realisieren, dann wäre es das erste solare Saisonalspeicherprojekt in Deutschland nach mehr als einem Jahrzehnt Pause. Zum Einsatz kommen soll in Hechingen erstmals für Deutschland ein kostengünstiger Erdbeckenspeicher nach dänischem Vorbild. Platz ist dafür auf einer Erddeponie nahe des geplanten Baugebietes. Dort soll an einem Hang ein Erdbecken ausgehoben und mit Spezialfolie ausgekleidet werden. Die Solarkollektoren werden an der Böschung der Deponie Platz finden (siehe Grafik).

Text: Guido Bröer
Foto: Stadtwerke Hechingen / Solites

Region Neckar-Alb will Wärmenetze auf Basis regionaler erneuerbarer Energien voranbringen

2020-03-12T14:35:14+01:00Nov 5th, 2019|

In einem gemeinsamen Projekt „ENTRAIN“ möchten die Partner Regionalverband Neckar-Alb, Holzenergie-Fachverband Baden-Württemberg und das Steinbeis Forschungsinstitut Solites die Wärmewende in der Region Neckar-Alb einen wichtigen Schritt voranbringen.

Dabei haben sich die Projektpartner viel vorgenommen: CO2-Emissionen zu reduzieren, die Luftqualität vor Ort zu verbessern und sozioökonomische Vorteile für Bürger und Kommunen zu generieren. Um dies zu erreichen, wollen sie die Fachkenntnisse der Behörden hinsichtlich kommunaler Wärmeplanung stärken, um wiederum die Entwicklung und Umsetzung lokaler Strategien und Aktionspläne für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in Wärmenetzen zu fördern. Richtig geplant und betrieben stellen Wärmenetze auf Basis regionaler erneuerbarer Energien (Solar, Biomasse, Abwärme, Geothermie) eine nachhaltige und klimafreundliche Lösung für die kommunale Wärmeversorgung der Städte und Gemeinden in der Region Neckar-Alb dar.

Wichtig ist den Projektpartnern die Praxisrelevanz des Projekts und der tatsächliche Nutzen für die Kommunen und Bürger, daher sind die Marktakteure und die Energieagenturen der Region direkt in die Aktivitäten einbezogen.

Weitere Informationen zu ENTRAIN finden sich auf diesen Webseiten:
Solare Wärmenetze: Entrain
Projekthomepage: Interreg-Central Entrain

Das Projekt läuft bis März 2022. Es wird durch das Interreg CENTRAL EUROPE Programm und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg unterstützt.

Text: Solites
Foto: Regionalverband Neckar-Alb

 

 

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