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Solar thermal is on the rise in German district heating networks

2019-08-01T12:03:08+02:00 Jul 31st, 2019|

34 large solar thermal plants with a total capacity of 44 megawatts and a gross collector area of 62,700 square meters are currently integrated into district heating grids in Germany. The industry, which discussed its perspectives at the conference “Forum Solare Wärmenetze” in Stuttgart in June 2019, expects accelerated growth in the coming years and anticipates a fiftyfold market increase in the long term.

In 2019, additional 23 megawatts with a collector surface of 33,000 m2 are expected to be built. Germany’s district heating suppliers have discovered the sun, most of all the public utility company Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (Baden-Württemberg), which is currently building the largest German solar thermal plant with 14,800 m2 collector area. So far, the Stadtwerke Senftenberg (Brandenburg) has kept the German record. Last year, Stadtwerke Senftenberg harvested 4,720 megawatt-hours for their district heating network from the 8,300 m2 of solar collectors.

For the next five years, Dirk Mangold, head of the Steinbeis Research Institute Solites, expects the number of plants to be roughly doubled to 70 large solar systems with a tripling of capacity to 140 MW. “This figure is calculated from ongoing projects and concrete feasibility studies, whereby we have calculated the respective probability of realization as a factor”, explained Mangold at the conference. Compared to the official national targets, as set out in the Federal Government’s energy efficiency strategy for the building sector, the current very positive market development can only be regarded as a start. The scientist emphasized: “By 2050, the Federal Government would like to massively increase the contribution of solar thermal energy to district heating. With a share of 15 percent, this corresponds to 12 terawatt-hours per year. This requires an installed capacity of around 21 gigawatts, i.e. a collector area of around 30 million square meters. We therefore need an additional 1 million square meters per year. That means that the roll-out has to increase by a factor of 50 compared to this year!”

Solar district heating systems are developing positively in all market segments. At present, mainly large systems for urban district heating are in preparation for the coming years.

A factsheet with more information on the current market status of solar heating in Germany can be found here.  (German language).

Text: Thomas Pauschinger, Solites; Picture: Eins Energie in Sachsen GmbH &Co. KG; Graph: Solites

 

 

Savosolar realisiert erstes Projekt in Deutschland

2019-08-01T12:02:45+02:00 Jul 29th, 2019|

Der finnische Solarkollektorhersteller Savosolar hat in einer Ausschreibung seinen ersten Zuschlag für ein solares Wärmenetz in Deutschland gewonnen

Die Anlage mit einer Kollektorfläche von rund 1.700 Quadratmetern soll in der 12.000-Einwohner-Stadt Ettenheim zwischen Freiburg und Offenburg entstehen. Auch der zugehörige 200-Kubikmeter-Speicher soll von den Finnen geliefert werden. Das Geschäft soll laut einer Ad-Hoc-Mitteilung der börsennotierten Savosolar Plc einen Wert von über 800.000 Euro haben. Bei der Fernwärme Ettenheim GmbH soll die Solarthermieanlage ein bestehendes Holzhackschnitzel-Heizwerk ergänzen. Die schlüsselfertige Übergabe der Anlage ist für das 1. Quartal 2020 geplant.

Savosolar hatte mit seinem Kollektor, dessen Herzstück ein neuartiger extrudierter Vollflächen-Aluminiumabsorber ist, neben Finnland schon vor einigen Jahren als erster ausländischer Anbieter auf dem von Arcon-Sunmark dominierten dänischen Solarmarkt mehrere Großanlagen bauen können. Auch in Schweden und Frankreich, wo jüngst mit Savosolar-Kollektoren die größte europäische Solar-Prozesswärme-Anlage bestückt wurde, konnten die Finnen bereits Anlagen verkaufen. In Deutschland kümmert sich seit zwei Jahren eine Tochterfirma von Hamburg aus um den Vertrieb. Hier soll Ettenheim die erste wichtige Referenzanlage werden. Jari Varjotie, Vorstandschef von Savosolar sagt: „Dieses Projekt ist bemerkenswert für uns, denn wir haben viel in den deutschen Markt investiert und unser Aufwand trägt nun Früchte.“

Quelle: Guido Bröer, Foto: Guido Bröer

New handbook on upgrading district heating grids in Europe published

2019-07-23T11:43:04+02:00 Jul 9th, 2019|

Based on the experience from companies in 6 different european countries, this handbook elaborates technical and non-technical subjects related to upgrading the performance of district heating systems. An introduction into implementation of solar district heating can be found within the large collection of content.

District Heating (DH) systems present a high potential for the transition of the heat sector, both technically and organizationally. They allow the integration of renewable energies, they serve to improve the overall energy efficiency and they facilitate sector coupling (coupling between heating, electricity and mobility). However, many DH systems need to be continuously upgraded so that they are efficient and have zero (or close to zero) emissions and thus, contribute to mitigate climate change. Hence, more than one year was needed to put all the knowledge of the Upgrade DH consortium partners on paper and to elaborate a handbook with the title “Upgrading the performance of district heating networks – Technical and non-technical approaches; A Handbook”. Experiences from different European countries were used to describe the technical and non-technical approaches in DH upgrading processes. The aim is to inform stakeholders such as decision makers, politicians, utilities, operators, end consumers, or potential developers of DH systems, about upgrading opportunities. Thereby, the ambition of the handbook is not to provide a detailed technical guideline for technicians, but rather to give an overview on upgrading options.

The handbook is available for free as pdf document at www.upgrade-dh.eu

 

 

Versorger erwärmen sich für Solarthermie

2019-07-09T09:51:27+02:00 Jul 4th, 2019|

Deutschlands Stadtwerke entdecken die Solarthermie. Zunehmend entstehen auch in urbanen Räumen große Kollektoranlagen für die Fernwärme. Stabile Wärmepreise, Langlebigkeit und Klimaschutz sprechen für die Technologie.

Für die Einbindung von Solarthermie in städtischen Fernwärme stellte die im August 2016 im brandenburgischen Senftenberg errichtete Anlage einen wichtigen Meilenstein dar: Aus rein wirtschaftlichen Gründen nahmen die Stadtwerke Senftenberg im August 2016 die bislang noch größte Solarthermieanlage Deutschlands mit einer Kollektorfläche von 8.300 m² in Betrieb. Sie speist in ein Fernwärmenetz mit rund 100 GWh Jahreswärmeumsatz ein. Weitere Solarthermieanlagen im Leistungsbereich bis 1,5 MWth wurden in die städtischen Wärmenetze von Hamburg, Jena, Chemnitz, Düsseldorf, Berlin und Erfurt eingebunden.

Mit dem Projekt „SolarHeatGrid“ der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim ist nun mit 14.800 m2 Kollektorfläche ein neuer nationaler Solarthermie-Rekordhalter im Bau. Mit der bereits in Betrieb genommenen Anlage in Erfurt (1700 m²) und weiteren in Bau befindlichen Anlagen in Halle (5091 m²) und Bernburg (8600 m2) ist allein im Jahr 2019 mit einem Zubau von rund 30.000 m² zu rechnen. Weitere konkrete Planungen sind aus Städten wie Greifswald, Kempen, Hennigsdorf, Neubrandenburg und Potsdam bekannt.

Mehr Details und Hintergrundinformationen zu diesen Projekten und Solarthermie in städtischer Fernwärme werden hier in einer Ausarbeitung des vom BMWi geförderten Vorhaben Solnet 4.0 vorgestellt.

Quelle: Solites, Guido Bröer, Foto: Guido Bröer

 

Solarthermie für Erfurter Fernwärmenetz

2019-07-04T16:24:34+02:00 Jul 2nd, 2019|

AGFW-Infotag informiert über die neue 1700 m² Solarthermieanlage der Stadtwerke Erfurt.

Die Stadtwerke Erfurt (SWE) haben Ende Mai unter Beteiligung von Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund ihre 1700 m2 große zweiteilige Solarthermieanlage mit Flach- und Vakuumröhrenkollektoren im Fernwärmenetz eingeweiht. Die Anlage ist zwar die größte in Thüringen, jedoch trägt sie mit einem Jahresertrag von 700 MWh erst rund ein Promille zur Deckung des Erfurter Fernwärme-Jahresbedarfs von etwa 600 GWh bei. Den Stadtwerken geht es hier vor allem um einen Vergleich der Wirtschaftlichkeit, Handhabbarkeit und Betriebsführung zwischen verschiedenen Systemtypen. Das Gesamtprojekt besteht aus einer Anlage mit CPC-Vakuumröhrenkollektoren von Ritter XL mit 1155 m² Bruttofläche und einer zweiten Anlage mit Flachkollektoren auf ca. 550 m², die von der S.O.L.I.D. GmbH geliefert wurde. Gemeinsam erreichen sie eine thermische Leistung von knapp einem Megawatt. „Der Zubau erneuerbarer Wärmequellen und der Einsatz von Technologien zur Sektorenkopplung zählt zu den Eckpfeilern unseres Energiemodells“, berichtet Karel Schweng, Geschäftsführer der SWE Energie GmbH. „Eine Komponente der erneuerbaren Wärmequellen sind Solarthermieanlagen, wie sie nun in Erfurt-Marbach eingeweiht wurde.“ Später sollen im Bereich Erfurt deutlich größere Solarthermieanlagen für eine bessere Klimabilanz des Fernwärmenetzes sorgen. „Geeignete Flächen in und um Erfurt sowie günstige Einbindemöglichkeiten in das Fernwärmenetz sprächen für die Konzentration auf Solarthermie“, heißt es von Seiten des Thüringer Erneuerbare-Energien-Netzwerk (ThEEN).

In der Branche stößt die Erfurter Anlage auf Interesse. Am 2. Juli fanden sich beim AGFW-Infotag mehr als 30 Vertreter von Stadtwerken und Wärmeversorgern bei den SWE ein, um die neue Solarthermieanlage zu besichtigen und technische Details zu diskutieren. Beeindruckt hat die Teilnehmer, dass die Anlage auch bei bedecktem Himmel mit über 90 °C in den Fernwärmevorlauf eingespeist und seit Betriebsstart bereits die Hälfte des prognostizierten Jahresertrags geliefert hat. Der AGFW-Infotag wurde im Rahmen des vom BMWi geförderten Vorhaben Solnet 4.0 organisiert.

Text: Guido Bröer und Thomas Pauschinger, Quelle: ThEEN, Foto: Solites

 

Bernburg setzt auf Sonne

2019-07-04T16:26:07+02:00 Jun 28th, 2019|

Die Stadtwerke Bernburg (SWB) in Sachsen-Anhalt schicken sich an, die zweitgrößte Solarthermieanlage Deutschlands für ihr Fernwärmenetz zu bauen.

Nach Windkraft, Kraftwärmekopplung mit Biomethan und Photovoltaikanlagen, mit denen sich die Stadtwerke zum Vorreiter in Sachen Mieterstrom machten, ist jetzt das Fernwärmenetz an der Reihe. Eine große Solarthermieanlage soll die Ökobilanz des Wärmenetzes in der 36.000-Einwohner-Stadt verbessern. Gerald Bieling, Geschäftsführer der Stadtwerke, sagt: „In den vergangenen Jahren haben wir vornehmlich in Photovoltaik- und Windkraftanlagen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung investiert. Mit der neuen Solarthermieanlage können wir nun auch den Wärmebedarf der Stadt Bernburg zunehmend aus regenerativen Quellen abdecken.“

Mit 8603 m² Bruttokollektorfläche dürfte die Anlage Ende 2019 die zweitgrößte in Deutschland sein – nach Ludwigsburg, wo derzeit mit 14.800 m² der neue Rekordhalter entsteht, und noch vor Senftenberg, wo die 8300 m² große Röhrenkollektoranlage nach drei Jahren bald die Spitzenposition abgeben wird. Partner der Stadtwerke Bernburg ist bei diesem Projekt der Weltmarktführer Arcon-Sunmark. Das Konzept stammt von der EEB Enerko Energiewirtschaftliche Beratung GmbH. Das Investitionsvolumen beträgt 3 Millionen Euro. Davon sind 1,35 Millionen staatliche Zuschüsse.

Text: Guido Bröer, Foto: Arcon-Sunmark

Baubeginn für Deutschlands größte Solarthermieanlage

2019-07-04T16:27:33+02:00 Jun 21st, 2019|

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) haben jetzt von der Stadt Ludwigsburg die Baugenehmigung für die größte Solarthermieanlage Deutschlands entgegen genommen.

Damit steht dem baldigen Baubeginn des 14.800 Quadratmeter großen Kollektorfelds auf dem Römerhügel in Ludwigsburg nichts mehr entgegen. Die Oberbürgermeister der beiden Städte, Werner Spec (Ludwigsburg) und Ursula Keck (Kornwestheim), haben die Baugenehmigung an die Geschäftsführung der Stadtwerke Ludwigburg-Kornwestheim und die Arcon-Sunmark GmbH aus Regensburg, die mit dem Bau beauftragt ist, übergeben.

„Ich freue mich, dass wir mit diesem zukunftsweisenden Projekt nun offiziell starten können“, betont Werner Spec, Aufsichtsratsvorsitzender der SWLB und Oberbürgermeister von Ludwigsburg. Bodo Skaletz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH sagt: „Mit der Baugenehmigung für das Solarfeld auf Ludwigsburger und Kornwestheimer Gemarkung können wir jetzt den wichtigsten Part des kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes umsetzen. Nun wünschen wir Arcon-Sunmark einen erfolgreichen Start, diese einzigartige Anlage auch baulich umzusetzen und freue mich auf tägliche Baufortschritte, die über eine Webcam von Jedermann mitverfolgt werden können.“

Christian Stadler, Geschäftsführer der Arcon-Sunmark GmbH aus Regensburg, will Anfang Juli mit den Bauarbeiten beginnen: „Gemeinsam werden wir Deutschlands größte Solarwärmeanlage bauen! Ein tolles Leuchtturmprojekt, das weitere Nachahmer in Deutschland und Europa finden wird.“ Die Produktion der 1088 Kollektoren läuft im dänischen Arcon-Werk bereits auf Hochtouren. Mit der Fertigstellung der Anlage rechnen die Stadtwerke Ende dieses Jahres.

Die CO2-Einsparung des gesamten kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes beträgt 3.700 Tonnen pro Jahr. Die Wärmeerzeugungsprognose der Solarthermie-Anlage liegt bei 5500 Megawattstunden pro Jahr. Mit rund neun Megawatt (MW) Spitzenleistung wird sie die größte Anlage Deutschlands sein. Das Projekt wird rund 15 Millionen Euro kosten und mit knapp zehn Millionen Euro vom Bund gefördert. Die Errichtung der Solarthermie-Anlage in Verbindung mit dem Wärmespeicher hat zur Folge, dass qualitativ hochwertige, regenerativ erzeugte Wärme in das erweiterte Verbundnetz der Stadtwerke eingespeist wird. Die SWLB schließt im Rahmen des kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes drei Fernwärme-Inselnetze an das Ludwigsburger Verbundnetz an.

Weitere Informationen zum Modellprojekt sowie die Webcam am Römerhügel und die Baustellenkamera am Wärmespeicher sind unter www.swlb.de/solar-heat-grid zu finden.

Quelle: Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim und solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH, Foto: SWLB

 

 

3. Forum Solare Wärmenetze zeigt steigendes Interesse der Versorgerbranche

2019-07-09T11:09:00+02:00 Jun 18th, 2019|

Mit über 120 Teilnehmern hat sich das 3. Forum Solare Wärmenetze am 4./5. Juni in Stuttgart erneut als nationales Top-Event zum Thema Solarthermie in der Fernwärme präsentiert.

Insbesondere das steigende Interesse etablierter Versorgungsunternehmen, erfreute die Veranstalter, den Fernwärmeverband AGFW, das Steinbeis Forschungsinstitut Solites und das baden-württembergische Umweltministerium, das erneut in der Rolle des Gastgebers zum Gelingen der Veranstaltung beitrug.

Dass sich etablierte Fernwärmeversorger, insbesondere Stadtwerke, zunehmend für die Solarthermie interessieren, spiegelt auch die Marktsituation wieder. Der beim Forum brandaktuell diskutierte erste Marktstatusbericht zu solaren Wärmenetzen in Deutschland weist aktuell ein starkes Wachstum im Bereich der städtischen Fernwärmenetze aus. Die Veranstaltung erfüllte hier auch prompt ihre Rolle als Insider-Nachrichtenbörse. Denn dass – neben Ludwigsburg, Erfurt und Halle – in Bernburg an der Saale mit 8600 m² eine vierte Megawatt-Anlage in diesem Jahr an den Start gehen dürfte, wurde den meisten Experten erst auf dem Forum bekannt.

Entsprechend zufrieden zeigten sich auch die Vertreter der ausstellenden Solarthermie-Anbieter, die auf der Veranstaltung nach eigenem Bekunden qualifizierte Kundenkontakte knüpfen konnten und den Teilnehmern als wertvolle Ansprechpartner für praktische Fragen zu Verfügung standen.

Die meisten Forumsteilnehmer nutzten am zweiten Veranstaltungstag die Gelegenheit, ihr praktisches Wissen auf zwei Exkursionen zu vertiefen. Ein Bus steuerte Richtung Süden zu Solarenergiedörfern am Bodensee, ein zweiter nach Norden zum Besuch der Stadtwerke in Crailsheim und in Ludwigsburg. Während in Crailsheim die langjährige Erfahrung mit einer der größten Solaranlagen Deutschlands samt Saisonalspeicher beeindruckte, war Ludwigsburg schon aufgrund des unmittelbar bevorstehenden Baus von Deutschlands größter Solarthermieanlage eine Reise wert.

Die Teilnehmer der Bodensee-Exkursion konnten sich derweil davon überzeugen, dass Solarthermie plus Wärmenetz gerade in Verbindung mit dem Energieträger Holz auch in ländlichen Regionen als Komplettpaket für die Wärmewende hervorragend funktioniert. Die im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen Solarenergiedörfer in Radolfzell-Liggeringen und Randegg, die von der Exkursionsgruppe angesteuert wurden, können als Blaupause für viele weitere Dorfwärmeprojekte in ganz Deutschland dienen. Und die beeindruckte Reaktion der Teilnehmer lässt hoffen, dass das 3. Forum Solare Wärmenetze dazu vielleicht einen konkreten Beitrag geleistet haben könnte.

Quelle: Guido Bröer, Foto: Solites

 

Veranstaltungstipp: Holz und Sonne

2019-07-05T09:50:27+02:00 Jun 8th, 2019|

Am 25./26. September 2019 findet der 19. Fachkongress Holzenergie als Topveranstaltung des deutschen Holzenergiemarktes statt. Dort wird es erstmals ein Forum zur „Kombination von Solarthermie und Biomasse“ geben.

250 Experten werden zur jährlichen Leitveranstaltung in Würzburg erwartet. Für viele bestehende und künftig geplante Holzenergie-Anlagen stellt die Solarthermie eine gute Ergänzung dar. Solarwärme spart Brennstoff und entlastet den Kessel vom ineffizienten Teillastbetrieb in den Sommermonaten. Das Bewusstsein dafür steigt in der Holzbranche. Das Forum wird in Kooperation mit dem vom BMWi geförderten Vorhaben Solnet 4.0 organisiert.

Weitere Informationen finden sich unter www.fachkongress-holzenergie.de.

Foto: Guido Bröer

 

Jetzt anmelden! Forum Solare Wärmenetze am 4. und 5. Juni in Stuttgart

2019-04-24T11:40:15+02:00 Apr 24th, 2019|

Praxisnähe steht im Vordergrund beim Forum Solare Wärmenetze: Neben Informationen zu neuen Projekten der solaren Nah- und Fernwärme, politischen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten besteht bei Exkursionen die Möglichkeit zum Austausch mit Betreibern und Praktikern vor Ort.

Am 4. und 5. Juni 2019 findet in Stuttgart das 3. Forum Solare Wärmenetze, die Jahrestagung rund um solarthermisch unterstützte Nah- und Fernwärmenetze, statt. Die Fachtagung im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg am ersten Veranstaltungstag wird am Folgetag durch Exkursionen zu Solarenergiedörfern am Bodensee und Anlagen in städtischer Fernwärme ergänzt. Das Forum Solare Wärmenetze spiegelt den wachsenden Markt von großen Solarthermieanlagen in Wärmenetzen wider. Es bietet Entscheidern in Kommunen und Energieversorgungsunternehmen, Fachleuten und interessierten Anwendern eine Plattform, sich über die aktuellen Rahmenbedingungen zu informieren und mit den Betreibern solarer Wärmenetze ins Gespräch zu kommen.

Direkt zum aktuellen Programm und zur Anmeldung geht es hier.

Ein Themenschwerpunkt der diesjährigen Ausgabe sind die „Marktchancen für solare Wärmenetze“. Am Beispiel ausgewählter konkreter Projekte werden die Herausforderungen in der Flächenentwicklung im Spannungsfeld von Naturschutz und Landwirtschaft geschildert. Aktuelle Projekte im Rhein-Hunsrück-Kreis zeigen die Möglichkeiten für die Regionalentwicklung und Wertschöpfung durch erneuerbare Wärmenetze auf. Weiterhin wird das große Engagement für solare Wärmenetze des österreichischen Bundeslandes Steiermark vorgestellt.

Als zweiter Schwerpunkt steht die Dekarbonisierung städtischer Fernwärmenetze im Fokus. Zwei Leuchtturmprojekte stehen im Mittelpunkt. In Ludwigsburg und Kornwestheim in Baden-Württemberg bauen die örtlichen Stadtwerke derzeit die vom Bundesumweltministerium geförderte Solarthermie-Freiflächenanlage „SolarHeatGrid“. In Berlin-Köpenick sammelt der Energieversorger Vattenfall seit 2018 Erfahrungen mit der Solarthermie zur Dekarbonisierung des größten Fernwärmenetzes Europas.

Ein Format, das schon auf den ersten beiden Foren Solare Wärmenetze großen Anklang fand, sind die Thementische am frühen Nachmittag. Drei Thementische gibt es in diesem Jahr: zur „Entwicklung von Freiflächen für Solarthermie – Erfahrungen aus der Modellregion Neckar-Alb“, zum BMWi-Förderprogramm „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0“ und einen dritten zum Fördermodell „Innovative Kraft-Wärme-Kopplung mit Solarthermie“.

Am Mittwoch, 5. Juni, steht Solarthermie zum Anfassen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwischen zwei Exkursionen wählen: Die Touren „Solarenergiedörfer am Bodensee“ oder „Städtische Fernwärme mit Solarthermie“.
Veranstalter des 3. Forums Solare Wärmenetze ist das Umweltministerium Baden-Württemberg. Organisiert wird es in Kooperation mit dem Steinbeis Forschungsinstitut Solites und dem Fernwärme-Branchenverband AGFW – Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Jetzt anmelden!

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