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Neues Video präsentiert das Konzept der „Roadshow Solare Wärmenetze“

2019-04-25T10:38:57+01:00 Apr 23rd, 2019|

Das Interesse am ersten Fachinformationstag Solare Wärmenetze in Simmern war groß. Ein neues Video gibt Eindrücke der Veranstaltung und die Zufriedenheit der Teilnehmer wieder. Weitere Roadshow-Veranstaltungen mit regionalen Kooperationspartnern sind in Planung.

 

Mit dem Fachinformationstag Solare Wärmenetze am 13. Februar 2019 in Simmern, Rheinland-Pfalz, startete das Projekt Solnet 4.0 seine Roadshow zu solaren Wärmenetzen. Ein zweiter Fachinformationstag folgte am 22. März 2019 auf der Husum New Energy. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe rund um die Planung, Entwicklung und Realisierung von solarthermisch unterstützten Wärmenetzen wird es in Kooperation mit lokalen Partnern deutschlandweit mehrere Informationstage geben. Bei der Konzeption der Roadshow hat der Praxisbezug erste Priorität. Der Fachinformationstag Solare Wärmenetze richtet sich an Vertreter von Kommunen, Energieagenturen, Stadtwerken, Netzbetreibern, Energiegenossenschaften sowie interessierte Bürger.

Regionale Kooperationspartner wie z.B. Energieagenturen können sich bei Interesse an einer gemeinsamen Ausrichtung bei den Projektpartnern des Projekts Solnet 4.0 melden.

Klicken Sie hier um das Video zum Fachinformationstag Solare Wärmenetze anzusehen.

Folgen Sie uns auf unserem Youtube-Kanal „Solare Wärmenetze“ und auf Twitter unter @solnetz

Kontakt: Steinbeis Forschungsinstitut Solites, Sabine Ott, ott@solites.de

Spatenstich für ein neues solares Wärmenetz in der Gemeinde Schluchsee

2019-04-24T13:32:46+01:00 Apr 18th, 2019|

Noch im Herbst 2019 soll der erste Abschnitt des Nahwärmenetzes mit einem 3000 Quadratmeter großen Solarkollektorfeld im heilklimatischen Kurort Schluchsee in Betrieb gehen.

Die Gemeinde Schluchsee, die am gleichnamigen See im Südschwarzwald liegt, realisiert ein 9 Kilometer langes Nahwärmenetz mit 137 Anschlüssen. Der Wärmebedarf im Sommer soll zukünftig ausschließlich durch eine Solarthermieanlage mit einem 3000 Quadratmeter großen Kollektorfeld gedeckt werden. In den kälteren Monaten wird die Solarthermieanlage dann durch zwei Holzhackschnitzelkessel unterstützt. Die Holzhackschnitzel werden lokal produziert und fördern damit zusätzlich die regionale Wertschöpfung.

Durch den Einsatz regenerativer Energien werden so pro Jahr 2400 Tonnen CO2 eingespart. Aber nicht nur der Beitrag zum Klimaschutz ist enorm, sondern auch die Bestrebung vor Ort nachhaltigen Tourismus zu betreiben. Dadurch, dass der komplette Wärmebedarf im Sommer durch die Solarthermieanlage erzeugt wird, sinkt die Luftbelastung deutlich und gerade im Sommer atmen somit die Touristen im „heilklimatischen Kurort“ zukünftig nur noch reine Luft.

Realisiert wird das Nahwärmenetz durch die Solarcomplex AG, die insgesamt bereits 16 Wärmenetze auf der Basis erneuerbarer Energien und Abwärme betreibt.

Weitere Informationen:
solarcomplex.de
energieregion-waermenetze.de

Foto: Filzstift, Wikipedia

 

Mit Moosach und Liggeringen sind zwei weitere Solarenergiedörfer am Start

2019-04-24T13:33:31+01:00 Apr 8th, 2019|

Im März wurden in der Gemeinde Moosach südöstlich von München und dem Radolfzeller Teilort Liggeringen zwei weitere Dorfheizzentralen mit großen Solarthermiefeldern eingeweiht und in Betrieb genommen.

In Moosach ergänzt das 1067 Quadratmeter große Kollektorfeld drei Holzhackschnitzel-Kessel. Die Gemeinde selbst hat das 4400 Meter lange Wärmenetz gebaut und verpachtet es der Naturstrom AG als Betreiber. Die Genossenschaft Regenerative Energie Ebersberg (REGE eG), fungiert als Service- und Ansprechpartner der Naturstrom AG vor Ort. Die 70 Haushalte, die an die Dorfwärmeversorgung bislang angeschlossen sind, werden im Jahr 300.000 Liter Heizöl einsparen.

Nach vielen Jahren Planungszeit und einer schnellen Bauphase ist das Solarenergiedorf Liggeringen, ein Teilort von Radolfzell am Bodensee, am 22. März offiziell eingeweiht worden. Die Heizzentrale wird dort von den Stadtwerken Radolfzell betrieben und im ersten Bauabschnitt werden dort rund 1100 Quadratmeter Solarthermie mit einer Holzhackschnitzel-Wärmeversorgung kombiniert.

Mit diesen zwei neuen Solarenergiedörfern setzt sich in diesem Bereich der positive Trend aus dem Jahr 2018 fort.

Weitere Informationen:
stadtwerke-radolfzell.de
naturstrom.de

Foto: Naturstrom AG

Stadtwerke Kempen planen 12 Hektar Solarthermie

2019-04-24T13:34:05+01:00 Apr 5th, 2019|

Die Stadtwerke Kempen wollen auf 12 Hektar Fläche eine Solarthermieanlage bauen, die 15 Prozent des Fernwärmebedarfs in der Niederrhein-Kommune deckt.

Seit den 1960er Jahren hat die 35.000-Einwohner-Stadt Kempen ein Fernwärmenetz. Künftig soll ein Sechstel der jährlich benötigten Wärmeenergie von der Sonne kommen. Dies sei die Grundlast des Netzes im Sommer, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Ferling. Auf einem 12 Hektar großen Areal am östlichen Stadtrand, das in unmittelbarer Nähe eines bestehenden Blockheizkraftwerks der Stadtwerke liegt, wäre Platz für etwa 60.000 Quadratmeter Kollektorfläche. Solche Dimensionen erreichen thermische Solaranlagen bislang nur in Dänemark. Zwar ist in Kempen landwirtschaftliche Fläche wertvoll, doch Ferling argumentiert, dass mit Solarkollektoren ein Vielfaches der Energie geerntet werden könne, als mit Energiepflanzenanbau erreichbar wäre. Ihm schwebt vor, dass sich mit der Anlage, mit der ja der Boden nicht versiegelt werde, sogar Ökopunkte gewinnen ließen. Das Kollektorfeld könne in der intensiv genutzten Agrarlandschaft möglicherweise die Funktion eines sogenannten Trittstein-Biotops erfüllen. Als Planungshorizont für die Anlage gehen die Stadtwerke derzeit von drei Jahren aus.

Text: Guido Bröer, Foto: Solites

Video: Améliorer l’acceptation du solaire thermique dans les réseaux de chaleur

2019-07-23T13:16:50+01:00 Mar 1st, 2019|

En France, le solaire thermique est principalement développé pour l’eau chaude sanitaire (ECS) des résidences individuelles ou collectives. L’intégration du solaire thermique dans les réseaux de chaleur est méconnue du public.

Une enquête nationale menée durant la première phase du projet européen SDHp2m a relevé le fait que pour une grande partie des acteurs, le solaire thermique est toujours associé à l’ECS. Pour les autres, les réseaux de chaleur solaire sont perçus comme une énergie renouvelable chère et expérimentale.

Lors des échanges avec les parties prenantes régionales du projet, une attention particulière a été accordée au besoin de communiquer via des élus. En effet, s’ils sont informés en amont d’un projet de réseau de chaleur, ils peuvent accélérer et favoriser l’intégration du solaire thermique dans le futur projet de réseau, en montrant une forte volonté politique. L’acceptation par les citoyens est aussi un point important à développer.

Pour répondre à ces enjeux, un guide et une vidéo ont été réalisés pour faire connaître les réseaux de chaleur solaire. La vidéo comprend les interviews de différents acteurs du territoire (collectivités locales, gestionnaire d’énergie) travaillant pour développer ces réseaux. Cette vidéo est une première en France et permettra, en complémentarité avec le guide, de faire évoluer l’opinion du public sur le sujet du solaire thermique.

Accédez à la vidéo en cliquant ici.

 

Autheur: Mathieu Eberhardt, Auvergne Rhône Alpes Énergie Environnement

 

Video: How to improve the acceptance of solar thermal in district heating systems

2019-07-23T11:59:44+01:00 Mar 1st, 2019|

A new video has been created to help the public to distinguish between domestic hot water (DHW) applications and solar district heating (SDH) as well as to understand the existing experience and applicable costs in the sector.

In France, solar thermal is mainly developed for domestic hot water (DHW) of individual or collective residences. Solar thermal implementation in DH networks is not known by the public. A national survey carried out during the first phase of the SDHp2m European project has shown that for a large majority of actors solar thermal is always associated to DHW. For the others, SDH is perceived as an expensive and experimental renewable energy.

During the exchanges with the regional project stakeholders, a particular attention was paid to the need to communicate through elected officials. Indeed, if they are informed upstream of a DH project, they can accelerate and promote the implementation of solar thermal in the future network project, showing a strong political will. Citizen acceptance is also an important aspect to develop.

In order to address these challenges, a guide and a video were created to inform about SDH. The video  includes interviews with different stakeholders from the region (local public authorities, energy managers), working to develop these networks. This type of video is initiated for the first time in France and, as a complement for the guide, it will allow to change the public opinion on solar thermal.

Click here to watch the video.

Source: Mathieu Eberhardt, Auvergne Rhône Alpes Énergie Environnement

 

 

Sun meets 90 % of district heat demand in Tibet

2019-07-25T12:00:47+01:00 Dec 17th, 2018|

After the Solar Academy of the IEA SHC Programme in Lianyungang (China), District Heating experts visited the newly constructed solar district heating plant in Tibet

The high point of the international SDH gathering was the tour of a solar district heating installation that had been planned by Chinese-Danish joint venture Arcon-Sunmark Large-Scale Solar Systems Integration. At Sunrain’s invitation, 18 task members flew to Tibet to take a look at the solar district heating plant in Langkazi, a town in the south of the region, where the venture has been installing 22,275 m2 of flat plate collectors and 15,000 m3 of pit storage. The entire system would be finished soon and be up and running before the end of the year, said Leo Holm, who works at Arcon-Sunmark and guided the Task 55 members around the site.
It is supposed to contribute 90 % of the heat to the new district heating network in Langkazi. Via a 65 °C supply line and a 35 °C return line, the grid reportedly supplies thermal energy for 100,000 m2 of residential floor space. The joint venture has manufactured and delivered the collectors and supervised the installation of the SDH plant. A 3 MW electric boiler guarantees backup energy in times of low irradiation.
The facility is part of a larger endeavour to popularise renewable heating in Tibet. Feasibility studies have been conducted in over 20 of the region’s counties and cities, and Tibet’s local government has approved funding for five of them.

Image: Solites

Source: Bärbel Epp

 

 

 

Latvian city invests in solar district heating

2019-07-23T14:25:41+01:00 Nov 14th, 2018|

The first half of 2019 will mark the launch of a milestone project on solar district heating in Eastern Europe. The public utility which serves the Latvian town of Salaspils, near Riga, plans to install 21,672 m2 of collector area (15 MWth) to provide heat for its modernised, efficient district heating network.

The solar field will be connected to an 8,000 m3 water storage tank, from which thermal energy will be injected into the network. The project, which will also include a wood-chip boiler with 3 MWth of capacity, had been planned jointly by Arcon-Sunmark, a Danish supplier of solar thermal devices, and Filter, a heating and cooling company based in Latvia. Salaspils Siltums provides 85 % of the town with a population of about 17,000 people with district heat. A 7 MWth wood-chip boiler is currently the main source of 60,000 MWh of thermal energy a year. The plans for the 15 MWth solar system state that it is expected to contribute 12,000 MWh or 20 % of the total at some point between July and September next year. Reportedly, the utility will receive funding from the European Union for buying the system.

“We have been working on this project since we attended a district heating conference in Denmark in 2014. The objective is to reduce our CO2 footprint and become more independent of fossil fuels,” Ina Berzina-Veita, who is a Member of the Board of municipal utility Salaspils Siltums, was quoted as saying in a press release which Arcon-Sunmark sent out in the middle of October.

Over the last years, the utility has optimised its district heating network. It replaced underground pipes with pre-insulated ones and revamped the central boiler. The current supply and return temperatures of 65 °C and 45 °C, respectively, will make for a highly efficient flat plate collector array, the operation of which will be very effective.

Image: Arcon Sunmark

Source: Bärbel Epp

 

Manual on public participation models for solar district heating

2019-07-23T14:08:08+01:00 Nov 13th, 2018|

The Austrian federation on solar thermal systems has published a manual on public participation models for solar district heating.

Within the photovoltaic sector it is not uncommon to innitiate public participation in large projects. The now published manual shall support similar projects in the solar thermal sector and was supported through the “Klima- und Energiefonds” project GZ B770444 “K&E Leitprojekt – Bürgerbeteiligungsmodelle für Solare Nahwärme”.

Please click here for the download (the english document can be found at the end of the page).

Solare Wärmenetze in der Wohnungswirtschaft

2018-12-07T09:55:11+01:00 Nov 5th, 2018|

Am 29. Oktober fand beim Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen in Hamburg der Workshop „Solare Wärmenetze in der Wohnungswirtschaft“ statt. Vorangegangen war im April 2018 eine Umfrage des Gesamtverbands der Wohnungswirtschaft unter rund 300 Mitgliedsunternehmen.

Die Umfrage lieferte interessante Ergebnisse: Zahlreiche Wohnungsunternehmen verfügen über eigene Wärmenetze und es besteht Interesse an der Integration großflächiger Solarthermie. Rund 25 Teilnehmende folgten der Einladung des vom BMWi geförderten Projekts Solnet 4.0 und diskutierten im Workshop Praxisbeispiele sowie Möglichkeiten, um solare Wärmenetze vermehrt in der Wohnungswirtschaft umzusetzen.

Im Gespräch wurde deutlich, dass die Realisierung von neuen solaren Wärmenetzen in der Wohnungswirtschaft hohe Anfangshürden überwinden muss: Zwar gibt es in vielen Wohnungsunternehmen ein generelles Interesse, den Energieverbrauch ihrer Immobilien weiter zu senken, jedoch stehen Themen wie bezahlbare Mieten, hohe konjunkturbedingte Baukosten und niedrige Erdgaspreise einer personalaufwendigen Projektentwicklung häufig entgegen. Auch der Respekt vor immer komplexer werdenden Anlagensystemen wurde als Vorbehalte auf Seiten der Wohnungswirtschaft diskutiert. Stadtwerke und Contractoren wurden daher als potenziell wichtige Partner der Wohnungswirtschaft identifiziert, wenn diese eine faire Preisgestaltung anbieten.

Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt lag in der Frage der energetischen Bilanzierung: Die bestehende Bilanzierung auf der Basis von Primärenergiefaktoren sowie die gebäudebezogene Betrachtung erschien zahlreichen Teilnehmern überholt. Diskutiert wurde der Bedarf nach neuen Methoden zur Bilanzierung von Quartieren oder Wohnungsbeständen, die Abkehr vom System der Primärenergiefaktoren hin zu CO2-Bilanzierungen und die Einführung von Herkunftsnachweisen für Erneuerbare Wärme.

Auch die Frage der Flächenverfügbarkeit für große solarthermische Anlagen wurde thematisiert. Während in Großstädten das Flächenangebot aufgrund der hohen Grundstückspreise aus Sicht der Workshop-Teilnehmer stark begrenzt ist und daher (mit entsprechend höheren Kosten) auf Dachflächen sowie Flächen weiter außerhalb der Städte ausgewichen werden muss, sind im Umfeld kleiner Städte auch Freiflächenanlagen denkbar. Dabei ist die Flächeneffizienz der Solarthermie vergleichsweise hoch, wie Thomas Pauschinger vom Steinbeis Forschungsinstitut Solites betonte: Um 15% des heutigen Fernwärmebedarfs solarthermisch zu  erzeugen ( d.h. ca. 12 TWh/a), wäre bundesweit lediglich eine Fläche von rund acht mal acht Kilometern nötig; das entspricht lediglich rund 20% der bereits heute mit Fotovoltaik-Freiflächen-Anlagen belegten Fläche.

Der Workshop wurde auch von der Hamburgischen Investitions- und Förderbank unterstützt.

Meldung und Foto: Hamburg Institut

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