About Patrick Geiger

This author has not yet filled in any details.
So far Patrick Geiger has created 56 blog entries.

Leitfäden für die Umsetzung von solaren Wärmenetzen veröffentlicht

2019-04-23T10:24:55+02:00Apr 20th, 2018|

Wer sich schon immer gefragt hat, wie ein solares Wärmenetz realisiert werden kann erhält nun praktische Hilfestellungen in drei neuen deutschsprachigen Leitfäden. Die Leitfäden geben einen Überblick über den Realisierungsprozess und beschreiben Schritt für Schritt, welche Informationen, Akteure und Aktionen in den einzelnen Phasen notwendig sind.

Da sich die Randbedingungen für den Bau solarer Wärmenetze regional stark unterscheiden können, wurden drei Typen von solaren Wärmenetzen herausgegriffen:

  • Energiedörfer – Umsetzung von neuen solaren Wärmenetzen kombiniert mit Biomasse
  • Einbindung von Solarthermie in biomassebasierte Wärmenetze
  • Einbindung von Solarthermie in bestehende städtische Fernwärmesysteme

Für jeden Wärmenetz-Typ werden im entsprechenden Leitfaden die Voraussetzungen, rechtlichen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, Chancen und Hindernisse beschrieben. Zudem werden wirtschaftliche Kennwerte und gute Argumente für ein solches Projekt dargestellt und weitere Hinweise gegeben.

Die Leitfäden können hier abgerufen werden.

Solare e biomassa per teleriscaldamento: video del webinar

2018-06-12T15:49:21+02:00Mar 27th, 2018|

Come combinare solare e biomassa nelle piccole reti di teleriscaldamento locale?

Quale ruolo può giocare il solare termico nell’ottimizzazione del funzionamento di una caldaia a biomassa in una piccola rete di teleriscaldamento?

Di quali taglie di impianto si parla solitamente? Quali sono le prestazioni operative reali?

Esperti del settore hanno cercato di rispondere a tutte queste domande in un webinar registrato a dicembre 2017.

Il video del webinar è visualizzabile qui.

Nuovi (piccoli) impianti

2020-04-03T15:51:47+02:00Mar 12th, 2018|

Due nuovi impianti di teleriscaldamento che combinano solare termico e biomassa sono stati aggiunti alla mappa italiana.

Grazie alla collaborazione con l’associazione AIEL, due impianti di teleriscaldamento di piccola taglia, che impiegano solare termico e biomassa, sono stati aggiunti alla mappa italiana dei sistemi realizzati.

I due impianti sono localizzati in aree montane della regione del Veneto.

La mappa è consultabile su questa pagina.

 

Carbone? No, grazie!

2020-04-03T16:08:07+02:00Feb 26th, 2018|

Solare termico al posto del carbone per il teleriscaldamento in Polonia.

Il calore prodotto da impianti solari termici di grande dimensione potrebbe, almeno in parte, sostituire la combustione del carbone che alimenta le reti di teleriscaldamento in Polonia.

Se ne è discusso in una recente conferenza, riassunta in questo articolo.

 

Solare Fernwärme auf der EnEff-Messe 2018

2018-06-11T13:42:31+02:00Feb 14th, 2018|

Im zweijährigen Rhythmus bietet die Internationale Fachmesse und Kongress für Wärme, Kälte und KWK eine unverzichtbare Plattform zum Austausch über die Themenschwerpunkte Fernwärme, -kälte und Kraft-Wärme-Kopplung. Die 23. Auflage der EnEff findet von 17. bis 19. April 2018 auf dem Messegelände Frankfurt, Halle 4.2 statt.

Dort bieten zahlreiche Aussteller den Besuchern einen Überblick über das Liefer- und Leistungsspektrum in den Bereichen Wärme-, Kälte- und KWK sowie dezentrale Energietechnik für die industrielle und öffentliche Wärmeversorgung. Parallel zur Fachausstellung finden der internationale Kongress ‚Fernwärme und KWK – Fit für die Zukunft‘ und der 2. Städtekongress ,Wärmeversorgung der Zukunft – Herausforderungen und Lösungsansätze‘ statt.

Für Interessenten an der solarthermischen Wärmeerzeugung bietet die Messe zahlreiche Informationsmöglichkeiten, durch den direkten Kontakt zu den ausstellenden Kollektorherstellern und Systemanbietern Arcon-Sunmark, Ritter XL-Solar, GREENoneTec und Savosolar. Außerdem bietet der Vortrag ‚Erneuerbare Energien in städtischen Fernwärmenetzen – Umgesetzte innovative Projekte‘ und das ‚Fachforum 1 – Integration erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit & Digitalisierung‘ weitere Impulse zum Themengebiet der erneuerbaren Energien in der Fernwärme.

Auf der Bühne (Stand E 21) findet das Forum ‚Industrie-Innovationen‘ statt, wo täglich spannende Vorträge der Aussteller und zu ausgewählten Forschungsvorhaben präsentiert werden. Ein detailliertes Programm wird vorab auf der Messe-Infoseite veröffentlicht.

Egal ob Sie Wärmeversorger, Vertreter einer Stadt oder Kommune, Wohnungsunternehmen, Hersteller, Dienstleister oder politischer Entscheider sind, im Rahmen der verschiedenen SDH-Projekte sind Möglichkeiten und Hindernisse solarthermischer Fernwärme bereits aus allen Perspektiven beleuchtet worden. Für einen Einstieg in die Thematik, ebenso wie für detaillierte Fragen, bietet sich ein Besuch der Stände des AGFW und des Steinbeis Forschungsinstituts Solites an, die auf langjährige Erfahrungen in diesem Bereich zurückblicken.

Darüber hinaus werden sich zahlreiche Forschungspartner aktueller und abgeschlossener solarthermischer Forschungsprojekte unter den erwarteten 2.500 Teilnehmern aus aller Welt befinden. Diesen und Teilnehmern von Versorgungsunternehmen, Betreibern, Unternehmen und Forschungszentren, bieten Messe und Kongress ein umfangreiches Programm durch Vorträge, interessantes Rahmenprogramm und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch. Zum Eröffnungsabend im Kap Europa am 17. April werden 700 Gäste und hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft erwartet.

Guide pratiche al teleriscaldamento solare

2020-04-03T16:06:01+02:00Feb 12th, 2018|

Sono disponibili le tre guide pratiche sul teleriscaldamento solare, sviluppate nell’ambito del progetto SDHp2m.

Come integrare il solare termico in reti di teleriscaldamento esistenti a biomasse?

Come realizzare una rete nuova alimentata a fonti rinnovabili?

Quale contributo può dare il solare termico alle reti delle medie e grandi città?

Le risposte in 3 guide pratiche sul teleriscaldamento solare, scaricabili qui.

 

Vorhaben Solnet 4.0 ist gestartet

2020-04-03T16:03:19+02:00Feb 10th, 2018|

Koordiniert vom Steinbeis Forschungsinstitut Solites und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist in der zweiten Jahreshälfte 2017 ein nationales Vorhaben zur Marktbereitung für solare Wärmenetze gestartet.

Bundesweit wollen die Projektpartner – neben Solites sind dies der Fernwärmeverband AGFW, das Hamburg Institut sowie die Herausgeber der Energiekommune – über die Möglichkeiten solarthermisch unterstützter Fern- und Nahwärmenetze informieren und dazu beitragen, Markthemmnisse aus dem Weg zu räumen.Um die Marktbereitung im Bereich der solaren Nah- und Fernwärme weiter zu befördern, adressiert das Vorhaben Solnet 4.0 Hemmnisse und Chancen bei der Umsetzung und Realisierung solarer Wärmenetze. Beispiele für zentrale noch bestehende Hemmnisse sind die Verfügbarkeit von Freiflächen und damit verbundene Rechtsfragen, Vorbehalte seitens der Unternehmen der Wärme- und Wohnungswirtschaft und fehlende Geschäftsmodelle, mangelnde Bekanntheit und öffentliche Wahrnehmung der Technologie.

Der konzeptionelle Ansatz von Solnet 4.0 sieht vor, in einer ersten Phase innovative Lösungs- und Entwicklungskonzepte zur Überwindung von bestehenden Hemmnissen zu erarbeiten. Eine hohe Qualität und Praxisrelevanz der Konzepte wird durch die Einbindung von Marktakteuren, das Know-how der teilnehmenden Anbieterunternehmen und die interdisziplinären Kompetenzen der Projektpartner erreicht.

In der zweiten Phase werden die Lösungs- und Entwicklungskonzepte in geeigneter Form für die spezifischen Zielgruppen aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Durch Kommunikations- und Verbreitungsaktivitäten sollen eine zielgruppenspezifische Breitenwirksamkeit erzielt und generell die Wahrnehmung solarer Wärmenetze als Baustein der Energiewende in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit erhöht werden.

Ein zielführender Ausbaupfad für solare Wärmenetze ergibt sich aus der Energieeffizienzstrategie Gebäude des BMWi: In ihrem Zielszenario ‚Erneuerbare Energien‘ geht die Strategie bis zum Jahr 2050 von einem Beitrag der Fernwärme zur Wärmebereitstellung von rund 80 TWh/a aus. Setzt man mittelfristig einen solaren Anteil der Fernwärmeerzeugung von 15 % an, so ist der Beitrag der Solarthermie in diesem Bereich 12 TWh/a. Hierfür ist eine Kollektorfläche von 30 Mio. m² und somit ein jährlicher Zubau bis 2050 von rund 1 Mio. m² erforderlich. Das Vorhaben Solnet 4.0 setzt sich zum Ziel, einen relevanten Beitrag zu einer Marktentwicklung entlang dieses Ausbaupfads zu leisten. Dies soll erreicht werden durch:

• Effizientere und erfolgreichere Abläufe bei der Entwicklung von Umsetzungsprojekten

• Etablierung solarthermischer Großanlagen als Wärmeerzeugertechnologie in der Wärme- und Wohnungswirtschaft

• Aktivierung von Multiplikatoren für die Marktbereitung

• Verbesserte Wahrnehmung von solaren Wärmenetzen als Baustein der Energiewende

Die beteiligten Projektpartner weisen Erfahrung und Expertenwissen auf dem Gebiet der solaren Wärmenetze auf. Sie kooperieren bereits langjährig in diversen internationalen, nationalen und regionalen Vorhaben. Die acht führenden Hersteller- und Anbieterunternehmen solarthermischer Großanlagen für Nah- und Fernwärme kooperieren seit Mitte 2015 konkurrenzübergreifend in der ‚Initiative Solare Wärmenetze‘ mit den Projektpartnern. Sie sind aktiv als Steuerungskreis in das Vorhaben eingebunden und leisten einen relevanten Teil der Vorhabenfinanzierung. Weiter ermöglichen der Fernwärmeverband AGFW, die Verbände der Wohnungswirtschaft GdW und VNW sowie die Baugenossenschaft WGH Halberstadt die Finanzierung des Vorhabens und einen effektiven Zugang zu den Unternehmen dieser Schlüsselbranchen.

Folgen Sie dem Projekt auf Twitter: @solnetz
Ansprechpartner: Steinbeis Forschungsinstitut Solites, Thomas Pauschinger, pauschinger@solites.de

         

Das Vorhaben Solnet 4.0 wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Förderinitiative ‚EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050‘ unter dem Förderkennzeichen 03EGB0002A gefördert.

BAFA fördert bislang fünf ‚Wärmenetze 4.0‘

2018-06-11T13:48:49+02:00Feb 9th, 2018|

Zwölf Förderanträge sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit dem Programmstart im Juli 2017 für jeweils eine Machbarkeitsstudie für ein ‚Wärmenetz 4.0‘ eingegangen. Fünf Anträge hat das Programm bislang bewilligt und dabei eine Fördersumme von insgesamt 728.000 Euro zugesagt.

Diese Zahlen nannte jetzt die zuständige BAFA-Referatsleiterin Natascha Wessel den Solarthemen. Obwohl das Bundeswirtschaftsministerium als Geldgeber in die Förderrichtlinie nur die Zahl von 12 Machbarkeitsstudien und darunter mindestens 6 realisierten Wärmenetzen der neuen Generation nennt, seien BAFA und BMWi weiterhin an neuen Förderanträgen interessiert, bekräftig Wessel. Es sei politischer Wille, mit dieser Förderung in die Breite zu gehen und eine möglichst große Zahl von Netzen zu fördern. Im BAFA sei für dieses Programm im vorigen Monat eigens ein neues Team gebildet worden.Unter einem ‚Wärmenetz 4.0‘ versteht die Förderrichtlinie ein multivalentes Wärmenetz mit Vorlauftemperaturen zwischen 20 und 95 Grad Celsius, das zu mindestens 50 Prozent durch erneuerbare Energie oder Abwärme beheizt wird. Vom erneuerbaren Anteil darf wiederum nur die Hälfte aus Biomasse stammen. Innovationen wie saisonale Großwärmespeicher und Sektorenkopp-lung über Großwärmepumpen oder Elektrokessel sollen laut Förderrichtlinie zum Standard gehören. Die Wärmepreise in den förderfähigen Netzen sind nach oben beschränkt. Es soll scharf kalkuliert werden.

Guido Bröer
Solarthemen, Januar 2018

Fördermöglichkeiten für Wärmenetze mit erneuerbaren Energien in Thüringen

2018-06-11T13:47:36+02:00Feb 8th, 2018|

In Thüringen können Vorhaben zu Wärmenetzen mit erneuerbaren Energien im Rahmen verschiedener Förderinstrumente unterstützt werden. Die Förderprogramme ‚Green Invest‘, ‚Solar Invest‘ und ‚Klima Invest‘ richten sich mit verschiedenen Fördergegenständen auch an unterschiedliche Akteure.

Im Rahmen des Thüringer Förderprogramms ‚Green Invest‘ können modellhafte Vorhaben zur Reduzierung von energiebedingten CO2-Emissionen unter Anwendung neuer Energie- und Energieeinspartechnologien mit Multiplikatoreneffekt gefördert werden. Auch Studien, soweit sie Voraussetzung für die Durchführung bzw. den Nachweis des Erfolges des Demonstrationsvorhabens sind, sind im Rahmen des Programms förderbar. Zuwendungsempfänger sind Unternehmen.

Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen in saisonale solarthermische Energiespeichersysteme können im Rahmen des Thüringer Förderprogramms ‚Solar Invest‘ gefördert werden. Zuwendungsempfänger sind Kommunen und deren Eigenbetriebe, Zweckverbände, kommunale Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Energiegenossenschaften, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Stiftungen und natürliche Personen. Für Bürgerenergiegenossenschaften gelten besondere Fördersätze.

Im Rahmen des Thüringer Förderprogramms ‚Klima Invest‘ können unter anderem Klimaschutzkonzepte zu erneuerbaren Energien und zur Wärmenutzung gefördert werden. Gemeinden, Gemeindeverbände, Landkreise und Zweckverbände des Freistaats Thüringen können Zuschüsse beantragen.

Ziel der genannten Maßnahmen ist nicht nur eine Reduktion von Treibhausgasemissionen und eine Einsparungen von Energie, sondern auch eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieerzeugung und -nutzung in Thüringen.

HELIOS – ein 2 000 m² solarthermisches Kraftwerk für Fernwärme in Graz

2018-06-11T13:54:54+02:00Feb 7th, 2018|

Graz ist fortwährend bestrebt, den Anteil an erneuerbaren Energien im städtischen Fernwärmenetz zu erhöhen. So wurde im September 2017 das Projekt ‚Helios‘ mit einer 2.000 m² großen Solaranlage in Graz in Betrieb genommen. Die Wärmeenergie wird in das Fernwärmenetz von Graz eingespeist.

Derzeit verfügt HELIOS über ein 2.000 m² großes Solarfeld, welches nach der Fertigstellung insgesamt 10.000 m² umfassen soll. Die voraussichtliche Leistung beträgt 2,5 GWh pro Jahr. Die Anlage befindet sich auf einer stillgelegten Restmülldeponie. Um auf eventuelle Untergrundbewegungen vorbereitet zu sein, werden alle Rohrleitungen oberirdisch verlegt. Ein oberirdischer, druckloser Speicher mit 2.500 m³ ermöglicht das Puffern von thermischen Leistungsspitzen. Ein Deponiegas-BHKW mit einer Leistung von etwa 120 kW (elektrisch) und 170 kW (thermisch) ist ebenfalls Teil des Projekts. Die erzeugte elektrische Energie wird zur Eigenversorgung und zum Betrieb einer Power-to-Heat-Anlage verwendet. Betrieben wird die Anlage von der Energie Graz. HELIOS erhielt ca. 1,17 Mio. € Förderung von der Region Steiermark und ca. 0,45 Mio. € aus dem österreichischen Klima- und Energiefonds (KLIEN). 

Go to Top